Selbstliebe

Dies ist ja ein Thema das in aller Munde ist. Jeder weis man sollte es praktizieren...

Aber wie? Häufig haben wir weder zu Hause, in der Schule, bei Kollegen oder in der Arbeitswelt, erlebt oder gelernt wie man sich selbst Liebt. Auch gibt es wenig Vorbilder, zumindest ist das in meinem Umfeld so  : - (

 

Durch den Alltagsstress und das ständig gefüllt Programm war meine Wahrnehmung für mich selbst ziemlich eingeschlafen! ständig war ich in Bewegung, in Gedanken, mal schnell, mal langsamer....

Ich denke es geht wahrscheinlich vielen Menschen so?!

 

Als ich merkte dass ich nur noch am funktionieren war & nicht einmal mehr Freude spürte bei meinen Hobbys und Tieren, stellte ich mein Leben grundsätzlich um. Dies war ein gewagter Schritt und es macht mir noch heute, fast täglich Angst was, ich da gewagt habe.  ; - )

Aber seit langem habe ich den Kontakt zu mir selbst wieder gefunden! Das fühlt sich grossartig an, zumindest zwischendurch! Durch das bewusstere Wahrnehmen von mir selbst, meinen Emotionen, Wünschen und Anteilen sind natürlich nicht nur die schönen & angenehmen Emotionen präsenter, sondern gerade anfangs. dass was man eigentlich nicht gerne fühlt; Trauer, Wut, Angst, Enttäuschung, Zweifel...

 

Für mich ist ein Aspekt von Selbstliebe, auch für mich da zu sein, wenn ich mich nicht blendend fühle. Mir Zeit für mich zu nehmen, wenn ich morgens merke, da will etwas im Inneren meine Aufmerksamkeit.

Teilweise laufe ich einige Minuten davon, teilweise mehrere Stunden. : - )

Eigentlich weis ich ja mittlerweile, dass es mir schneller besser geht, wenn ich mich hinsetze und dem in meinem Inneren begegne oder es zumindest akzeptiere das es da ist.

 

Selbstliebe bedeutet für mich als ersten Schritt den Kampf gegen mich selbst aufzugeben!

Klingt einfach und schwierig zugleich?

 

So gehe ich vor:

  •  spüren wie es mir geht
  • herausfinden welche Emotionen oder innere Kinder da sind
  • fragen was Sie von mir brauchen
  • mit Ihnen atmen (ich atme in meine Mitte. Du musst die Emotion nicht nochmals durchleben, nur mit Ihr sein und atmen)
  • spüren was sich verändert, ob dahinter noch etwas anderes auftaucht (wenn ja, Vorgehen wie bei Punkt 4)
  • wenn es ruhiger und friedlicher geworden ist in deinem Inneren, dich fragen, was jetzt liebevoll für dich wäre? Und dir dann dies auch gönnen!